Pra Lá
Jenseits des Marão

In Portugal kennt jeder den Spruch „Para lá do Marão, mandam os que lá estão“ – hinter dem Marão-Gebirge haben die das Sagen, die dort leben. Genau dort, am Fuß der Serra do Marão, liegt Fornelos, ein kleines Dorf im Baixo Corgo, dem westlichsten und frischesten Teil des Douro-Tals. Und genau von dort kommen diese Weine: Pra Lá – „da drüben“.
Hinter Pra Lá stehen Ivo Granja und Gabriel Monteiro. Kennengelernt haben sich die beiden über die Arbeit, daraus wurde eine Freundschaft – und aus der Freundschaft ein gemeinsames Herzensprojekt. Ihr Ziel: zeigen, dass im Baixo Corgo, im Schatten der berühmten Lagen weiter flussaufwärts, ganz besondere Weine entstehen können.
Ihr Weinberg heißt Cortiçadas. Die Reben stehen auf steilen Schieferhängen zwischen 400 und 550 Metern Höhe, nach Osten und Süden ausgerichtet, ganz nah an der Serra do Marão. Die Höhe und die kühlen Nächte bewahren die Frische, der Schiefer bringt die Mineralität ins Glas. Gearbeitet wird von Hand – und zur Lese kommen Familie und Freunde zusammen.

Entsprechend klein sind die Mengen: Vom Branco gibt es nur ein paar tausend Flaschen, vom Tinto noch weniger. Der Branco aus Viosinho, Rabigato, Arinto, Códega do Larinho und Fernão Pires wird im Edelstahl ausgebaut und ist frisch, elegant und wunderbar zum Essen. Der Tinto aus Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz und Tinta Barroca reift 14 Monate in gebrauchten französischen Barriques – mittelkräftig, vielschichtig und mit klarer Schiefernote.

Zwei Freunde, ein steiler Hang und ganz viel Liebe zum Detail: Wir freuen uns, Euch diese kleine Entdeckung aus dem Douro vorzustellen. Öffnen wir eine Flasche und reisen wir ein Stück „pra lá“!

